Wolfgang Hirschmann ist seit 2007 Professor für Historische Musikwissenschaft an der Abteilung Musikwissenschaft des Instituts für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Musikgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts, der musikalischen Editionswissenschaft, der Geschichte der Musiktheorie im Mittelalter und im Zeitalter der Aufklärung sowie der Erforschung von Leben und Werk Georg Friedrich Händels, Georg Philipp Telemanns, Johann Matthesons und Johann Pachelbels. Er leitet zusammen mit Prof. Dr. Donald Burrows die „Hallische Händel-Ausgabe“ (historische-kritische Gesamtausgabe, Editionsprojekt der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften) sowie die Telemann-Auswahlausgabe (Editionsprojekt der MLU Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit dem Telemann-Zentrum Magdeburg); DFG-geförderte Forschungsprojekte zu „Johann Mattheson als Vermittler und Initiator“ sowie zu „Politische Instrumentalisierung der Musik der Vergangenheit am Beispiel Georg Friedrich Händels“; Mitglied der Kommission für Kunstgeschichte, Literatur- und Musikwissenschaft der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und Mitglied der Direktorien von IZEA und IZP.
Autor: Robert Buch
Friedemann Stengel
Friedeman Stengel ist seit 2018 Professor für Neuere Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät in Halle und hat diese Professur 2010-2018 vertreten. Zuvor war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter der am IZEA angesiedelten DFG-Forschergruppe Die Aufklärung im Bezugsfeld neuzeitlicher Esoterik und später Scientist in Charge im Horizon 2020-Projekt The History of Freedom and Human Dignity in Western Civilization (Marie Skłodowska Curie Innovative Training Network bei der European Commission). Seit 2018 ist er Geschäftsführender Direktor des IZP. Zu seinen Publikationsfeldern und Forschungsgebieten zählen Theologie- und Philosophiegeschichte des langen 18. Jahrhunderts mit Pietismus und Aufklärung, der reformatorischen Bewegung, Esoterikgeschichte, Kirchliche Zeitgeschichte sowie Diskurstheorie und Historiographie.
Jörg Dierken
Jörg Dierken ist seit 2010 Professor für Systematische Theologie/Ethik an der MLU Halle-Wittenberg. Zu seinen Forschungsgebieten zählen die Grundlagen (theologischer) Ethik, aktuelle materialethische Probleme (Medizin und Bioethik, Recht, Ökonomie u.a.m.), Religion und die Gegenwartsbedeutung der Aufklärung, Religion und Religionen, Religionsphilosophie und philosophische Theologie, bes. Deutscher Idealismus, Subjektivität und Intersubjektivität sowie Protestantismus und moderne Kultur.
Er ist Mitglied im Direktorium des IZEA und leitet ein DFG-Langzeitprojekt zu Friedrich Schleiermachers Vorlesungen über Christliche Sittenlehre.